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Rezension: Aschamdon





Rafaela jagt dem Geheimnis des ewigen Lebens nach. Atila glaubt, den Schlüssel für grenzenlosen Reichtum und Ruhm in den Händen zu halten. Sie folgen einer rätselhaften Spur, die sie durch die Epochen der Menschheitsgeschichte führt. Doch bevor sie das mehr als 40.000 Jahre alte Geheimnis lüften können, geraten sie zwischen die Fronten eines Krieges, den die übermenschlichen Ariach seit Äonen austragen.

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„Aschamdon – Amizaras Chronik Band 1“ von Valerian Caithoque ist der erste Teil einer Urbanfantasy-Trilogie.

Schon als Kind sah Rafaela Dinge, die sonst keiner sah. Nach dem ihr kleiner Bruder tot aufgefunden wurde, schien sie unter Verdacht zu stehen. Darauf hin wurde sie in eine Psychiatrie eingewiesen. Dort begegnete ihr ein Mann der flügelähnliche Gebilde am Rücken hat. Er versprach sie herauszuholen, wenn sie für ihn arbeiten würde.

Rafaela kann diese flügelartigen Energieströme sehen, die die Ariach besitzen. Durch ihre Attacke auf ihren Vater wird sie in eine Irrenanstalt geschickt. Ihr Leben ist immer ein Gefängnis gewesen. Sie sucht immer einen Ausweg. Doch kommt sie nicht wirklich raus.

Es ist egal ob es die beiden Protagonisten Rafaela und Atila sind oder einer der anderen Charaktere. Keiner ist einfach gestrickt. Jeder hat seine Ecken und Kanten, je mehr man liest desto besser lernt man sie kennen. Sie sind auch nicht die typischen Helden oder Stereotypen, die man sonst so kennt. Dennoch wirken sie sehr real.

Valerian Caithoque hat eine sehr umfassende Welt hier geschaffen. Sie spielt in unserer Welt mit unseren Mythen. Die Ariach sind menschenähnliche Wesen, die an Engel erinnert. Es gibt verschiedene Gruppen, die unter anderem die Geschicke der Menschen lenken. Sie bieten ein sehr langes Leben, Macht und Reichtum. Doch sind sie untereinander in einem Krieg, den sie durch die Menschen austragen lassen.

Es gibt zwei Handlungsstränge. Es sind nicht nur zwei verschiedene Sichtweisen, zwei Handlungsorte, … Sondern es liegen auch mehr als 50 Jahre dazwischen. Man steigt mit den beiden Protas langsam in die Geschichte und den Mysterien ein. Was auch wichtig ist, denn es gibt komplexe Strukuren. Sie vermischen unsere Sagen und Mythen mit den Fantasy-Aspekten.
Man kann das Buch also nicht mal eben zwischen durch lesen, es fordert den Leser.
Dennoch zieht es einen in seinen Bann und man möchte mehr erfahren.

Das Cover zeigt ein wappenähnliches Gebilde mit merkwürdigen Schriftzeichen darauf. Sonst ist es eher unscheinbar. Schlägt man das Buch auf, sieht man überall verteilt Zeichnungen, die die Handlung untermalen oder gewisse Gegenstände verdeutlichen. Normal würde man ja sagen, dass ein gutes Buch solche Zeichnungen nicht braucht. Die Geschichte würde auch ohne sie auskommen, sie unterstreicht hier nur und macht das Lesen zu einem besonderen Erlebnis.



Als es hies es werden Blogger für eine Blogtour zu diesem Buch gesucht, war ich sofort von den Zeichnungen begeistert, aber auch der Klappentext hat mich aufmerken lassen.
Ich war gespannt was mich da erwartet und ich wurde mehr als überrascht. Es total komplex angefangen bei den Charakteren bis zu der Story selbst. Dennoch konnteich immer gut am Ball bleiben. Mit hat es gefallen, wie unsere Mythen da verpackt wurden; wie unsere Welt mit der Fantasie verknüpft wurde.

Deswegen gibt es 5 von 5 Wölfen.





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