Google+ Chias Bücherecke: Rezension: Ich sehe was,was niemand sieht

Rezension: Ich sehe was,was niemand sieht






Charley sieht Dinge, die sonst niemand sieht. Ihre Visionen sind wie Blitze, kurz und intensiv – ein Mädchen, Schreie, das Rattern eines Zugs. Charley ist felsenfest davon überzeugt, dass sie Verbrechen sieht, bevor sie geschehen. Niemand glaubt ihr, bis auf Tom. Der attraktive junge Police Officer bearbeitet gerade seinen ersten Fall: ein totes Mädchen, das auf Bahngleisen gefunden wurde.Während die Polizei noch nach der Todesursache sucht, hat Charley wieder Visionen: ein anderes Mädchen, Schreie, das Rattern eines Zugs ...

Tim O’Rourke ist vom Schreiben besessen. Wenn er nicht als Police Officer im Einsatz ist, verbringt er jede freie Minute über seinen Laptop gebeugt, vollkommen versunken in die Welten, die er erfindet. Mehr als 30 Romane hat er als Selfpublisher bereits veröffentlicht, darunter Erfolgsserien wie Kiera Hudson und Samantha Carter, die in über 50 Ländern gelesen werden und zusammen tausende begeisterte Bewertungen auf einschlägigen Online-Plattformen erhalten haben. Mit seiner Frau, drei Söhnen und einer Katze lebt Tim O‘Rourke in Buckinghamshire.
(Quelle: carlsen.de)

 „Ich sehe was, was niemand sieht“ von Tom O‘Rourke ist ein Jugendthriller.
Zwei Mädchen sterben in kurzer Zeit scheinbar beim Überqueren der Schienen. Doch Charley sieht mehr. In ihren Blitzen erkennt sie die Mädchen und sieht, dass ein Mann sie mitnimmt.  Nur kann sie keiner Verbindung erkennen. Erst als sie Tom kennen lernt, weiß sie, dass es wirklich passiert ist.

Charley ist 17 und lebt alleine mit ihrem Vater. Ihre Mutter ist verstorben. Seit sie 4 Jahre alt ist hat sie die Blitze. Sie sieht dort die Opfer und was ihnen kurz vor dem Tot passiert in schnell aufeinanderfolgenden Bildern. Namen, Musik und auch andere Einzelheiten kann sie auch erkennen. Doch hat sie nie eines der Opfer in der Wirklichkeit gefunden.

Die Charaktere sind schön gestaltet. Sie haben eine gewisse Tiefe und können den Leser überraschen. Auch sind sie glaubwürdig. Man kann sich also gut vorstellen ihnen so auf der Straße zu begegnen.

Die Blitze, wie Charley es nennt, sind zwar nichts Neues, man kennt solche Ideen einfach, aber es ist gut umgesetzt. Man glaubt ihr sofort, dass sie es sieht und leidet auch bei den Anfällen leicht mit ihr. Es quält sie, aber sie möchte helfen und sieht darin nicht unbedingt einen Fluch.

Man liest mal aus Charlys und mal aus Toms Sicht. So bekommt man einen guten Überblick über den Fall, aber auch darüber wie Charleys Gabe bei anderen rüber kommt. Das ist sehr interessant.

Der Fall an sich lässt den Leser mit raten und fiebern. Denn es ist gar nicht so leicht wie es vielleicht am Anfang aussieht. Es gibt einige Wendungen, die für den nötigen Thrill sorgen. Das Ende ist auf der einen Seiten super spannend und nervenaufreibend. Doch schade ist dann etwas, dass der Rest etwas im Sand verläuft. Man hätte da sicher noch etwas finden können.


Das Cover ist ganz schlicht schwarz mit weißem Titel. Den man übrigens von unten nach oben lesen muss.

Allein schon der Klappentext hat mich in seinen Bann gezogen. So ging es im Buch dann weiter. Es war einfach spannend und fesselt. Es gab den nötigen Thrill. Kurz ich hatte richtig Spaß beim Lesen und das obwohl mir Charley nicht ganz so sympathisch war. Ich kann nicht sagen woran es gelegen hat, es ist einfach so. Etwas schade war dann noch das Ende.


Deswegen gibt es 4 ½ von 5 Wölfen.

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