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Rezension: Silbernes Band




 An seinem 18. Geburtstag erfährt Heiðar Kristínarson, dass sein Vater ein Vampir ist. Nach qualvollen Jugendjahren findet er endlich einen Weg, mit seinem Blutdurst und seiner Unrast umzugehen, doch die unsterbliche Hälfte seiner Persönlichkeit bleibt unvollständig. Jahre später, an einem trüben Oktobertag, wendet sich Heiðars Leben. In einer Buchhandlung trifft er auf Rúna, die Eine, die er am meisten begehrt. Nachdem er bisher bloß flüchtige Affären hatte, fühlt er zum ersten Mal wie ein Unsterblicher. Getrieben von Blutdurst und Begierde flieht er ins Krankenhaus, um seine todkranke Mutter Kristín zu besuchen. Dort erfährt er von einem geheimnisvollen Fremden.

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Monika Jaedig lebt mit Familie und zwei Islandpferden in der Ostschweiz. Die tollen Pferde aus dem hohen Norden legten den Grundstein für ihre Liebe zu Island. Monika hat die raue Vulkaninsel mehrmals bereist, begeistert sich für die isländische Geschichte, Kultur und Sprache. 2010 begann sie an einer mehrteiligen Fantasyreihe zu arbeiten. Ihr Debüt "Silbernes Band" erschien 2013 bei Neobooks.
(Quelle: Lovelybooks)



„Silbernes Band“ ist der erste Roman von Monika Jeadig der sich um Fionn und Heidar dreht.
Heidar lebt mit seiner Mutter allein und weiß gar nichts von seinem Vater. An seinem 18. Geburtstag erzählt ihm seine Mutter, dass sein Vater ein Vampir ist. Da wird Heidar klar warum er so stark ist und das Verlangen nach Blut hat. Als seine Mutter im sterben liegt, treten Fionn und Runa in sein Leben.
Heidar ist es gewohnt der Schnellste, Stärkste etc. zu sein. Er kann sich auf seine Kräfte und Fähigkeiten als Vampir verlassen und lebt damit auch recht normal. Er ist Lehrer, hat seine Freunde und seine Frauenbekanntschaften, an denen er aber nicht seine Blutlust stillt. Erst als er Runa kennen lernt, merkt er, dass die unsterbliche Seite stärker wird und er ein neues Gleichgewicht finden muss. Auch die Beziehung zu seinem Vater baut er langsam auf und lässt sich helfen, die Sache mit Runa anzugehen.
Hier ist es mal nicht so, dass sie die Frau sofort in den Vampir verliebt, sondern Heidar sich in Runa. Er muss um sie werben und mit dem ganzen Gefühlschaos klar kommen. Es geht vielmehr um die Beziehung zwischen Heidar und Runa, als um blutrünstige, aktionreiche Vampirabenteuer.  Zum Schluss gibt es allerdings ein sehr spannendes und packendes Ereignis.
An die isländischen Worte muss man sich erst einmal gewöhnen, doch danach konnte man richtig in den Flair erleben. Was manchmal nicht so gepasst hatte, waren die Kapitel, in denen noch mal explizit auf die Opfer der Vampire eingegangen wird. Sicher muss dieser Aspekt auch betont werden, doch haben die beiden oder Runa in den Medien meist davon erfahren. Deswegen hätten die Kapitel ruhig entfallen können.




Vorgestellt habe ich es schon in meinem Adventskalender und jetzt habe ich es auch gelesen. Auch wenn ich anfangsüber die isländischen Wörter gestolpert bin, geben sie doch das gewisse etwas. Die Geschichte ist schön geschrieben hätte nur etwas mehr Spannung haben können.
Ich verteile 4 von 5 Wölfen.



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