Google+ Chias Bücherecke: Mai 2016

Ein Lebenszeichen ...


Wenn sich von jetzt auf gleich alles ändert und der sichere Hafen nicht mehr sicher ist, gerät man ins Wanken. Sind die Augen einmal geöffnet, kann man nicht mehr weg sehen. Man kann nur versuchen einen Weg zu finden damit um zu gehen.


Huhu ihr Lieben,
ihr merkt schon der Einstieg ist sehr persönlich. Ich bin die letzten Wochen und Monate im Wanken gewesen. Ihr habt es sicher gemerkt, weil ich eigentlich nicht mehr zum Bloggen gekommen bin. Nicht weil ich keine Lust hatte, sondern weil mir die Worte gefehlt haben. Wie kann ich vor Begeisterung über ein Buch schreiben, wenn es mir selber gerade nicht so gut geht?
Nun möchte ich euch aber ein Lebenszeichen hinter lassen. Noch weiß ich nicht wie viel ich euch verrate, aber ihr sollt nicht ganz im Dunkeln stehen.
Wie ihr ja vielleicht wisst, bin ich verheiratet und war ( hätte man mich noch vor 2 Monaten gefragt ) sehr glücklich. Ohne Grund bin ich ja nicht zu ihm gezogen und habe ihn geheiratet. Viel darüber was mir in der letzten Zeit durch den Kopf gegangen ist, mag ich euch nicht sagen. Nur so viel, dass mir die Augen geöffnet wurden und ich vieles anders betrachte. Was ich für mich möchte, was mir in einer Beziehung wichtig ist und vor allem, dass ich meine Lebensfreude nicht verliere.
Nach Leipzig und der Hochstimmung bin ich zu Hause mehr oder weniger in ein Loch gefallen. Mir ist klar geworden was ich möchte und brauche und eben was nicht. Ich wünschte ich könnte ich sagen, dass ich nach langem Reden und vielem Hin und Her jetzt hier gelandet bin, aber ganz so ist es nicht.
Für mich war es ein großes Hin und Her. Bin ich mir sicher, fühle ich mich wirklich so, ist das so, .... Doch als die Worte einmal raus waren, war die Reaktion etwas anders als gedacht. Und weitere Worte konnten nicht helfen. Lange Rede kurzer Sinn, es ist aus.


Wenn sich von jetzt auf gleich alles ändert und der sichere Hafen nicht mehr sicher ist, gerät man ins Wanken. Sind die Augen einmal geöffnet, kann man nicht mehr weg sehen. Man kann nur versuchen einen Weg zu finden damit um zu gehen. So schwer es auch ist und wie viele Schmerzen es auch bereitet, man muss seinen eigenen Weg finden.
Auch wenn es heißt Brücken abzureisen um neue Wege zu bauen, auch wenn andere es nicht verstehen oder meinen es besser zu wissen. Ein Fremder weiß nicht, wie man sich fühlt. Er kann es nur erahnen.
Also fast man den Mut und geht seinen Weg auch, er für sich und andere schmerzhaft ist.


Jetzt sitze ich gerade  in der neuen Wohnung vor meinem PC und schreibe euch diese Zeilen. Sicher werdet ihr wieder mehr von mir hören, aber wann und wie ich wieder voll durch starte, kann ich euch noch nicht sagen. Aber ihr könnt euch auf ein paar tolle Texte freuen.


Liebe Grüße
Chia