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Rezension: Zerbrochene Seele





Als ihre Mutter bei einem Unfall ums Leben kommt, will die siebzehnjährige Ella nur noch eines: vergessen. Ihren Traum vom Tanzen, ihr altes Leben … einfach alles. Doch ihre Vergangenheit holt sie unerbittlich ein, lässt Ella an allem zweifeln, was sie ausmacht, und plötzlich weiß sie nicht einmal mehr, wer sie ist. Der einzige Farbklecks in ihrem grauen Leben ist Leo, der Junge, der immer wieder in Ellas Nähe auftaucht. Mit ihm versucht sie dem Geheimnis ihrer Vergangenheit auf die Spur zu kommen und Totgeschwiegenes ans Tageslicht zu bringen. Doch die Antworten, die Ella sucht, könnten sie das Leben kosten…

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Vor vielen Jahren erblickte Mirjam H. Hüberli, dicht gefolgt von ihrer Zwillingsschwester, in der schönen Schweiz das Licht der Welt. Erst während des Studiums zur Online-Redakteurin wurde ihr bewusst, was sie wirklich will. So beschloss sie, den Schritt aus dem stillen Schreibkämmerchen in die aktive Szene zu wagen, um das zu leben, was das Herz ihr zuflüstert: Eigene Geschichten schreiben.
(Quelle: carlsen.de)




„Zerbrochene Seele“ von Mirjam H. Hüberli ist ein Jugendthriller.

Wieder einmal ist Ella zu spät dran. Sie hinterlässt ihrer Mutter noch eine Nachricht, damit diese sich keine Sorgen macht. Doch als Ella nach Hause kommt, ist ihre Mutter tot. Danach kommt sie zu ihren Großeltern und muss lernen damit umzugehen.

Ella ist siebzehn Jahre alt und der Verlust ihrer Mutter wiegt schwer. Ihre Großeltern kennt sie nicht und wohnt nun bei ihnen. Sie muss sich an eine neue Umgebung und komplett unbekannte Menschen gewöhnen und versuchen mit all dem klar zu kommen.

Es gibt viele Charaktere zu entdecken. Ellas Großeltern, die neuen Schulkollegen und die anderen Bewohner des Dorfes. Die einen lernt man besser kennen, die anderen weniger. Doch wirken sie alle real und nicht aufgesetzt.

Der Umzug von der Stadt ins Ländliche spielt auch eine Rolle in dieser Geschichte. Das kleine Örtchen mit seinen Geheimnissen und mit seinen Bewohnern kommt gut rüber.
Auch die Probleme mit denen sich Ella rumschlagen muss. Man könnte zwar ab und an meinen sie lässt sich hängen, aber weiß schon wie man selbst reagiert in so einer Situation bis man es erlebt.
Mirjam H. Hüberli schafft es eben dies erlebbar zu machen.

Die Umstände von dem Tod ihrer Mutter geben nicht nur Ella ein Rätsel auf. Sicher könnte es ein tragischer Unfall sein, aber die ungewisse Vergangenheit lassen einen daran zweifeln. Als Leser entdeckt man alles mit Ella mit. Die neue Umgebung, die Schnipels aus ihrer Vergangenheit und der ihrer Mutter und wie Ella selbst mit dem allen umgeht erlbet man mit.

Die Autorin schafft es wieder den Leser zu fesseln. Gleich von Anfang an fiebert man mit. Der Jugendthriller bringt alles mit, was man von dem Genre erwartet. Die Geschichte berührt dabei den Leser.

Das Cover ist grünlich und wirkt wie ein zerbrochnes Glas. Das Loch in der Mitte ist herzförmig und zeigt eine junge Frau. Es passt zu diesem Buch und auch zu dem ersten Jugendthriller „Gefrorenes Herz“.



Auf dieses Buch war ich richtig gespannt, denn ich liebe die Bücher von Mirjam H. Hüberli. Die Geschichte hat mich gepackt und ich brauchte auch noch eine ganze Menge Taschentücher. So nah ging mir die Geschichte. Dennoch kommt er nicht ganz an der ersten Thriller ran.
Deshalb gibt es 4 ½ von 5 Wölfen.




Kommentare:

  1. Ich habe bisher noch gar nicht von der Autorin gelesen. Doch das sollte ich wohl mal ändern. Deine Rezension hat mich total neugierig auf das Buch gemacht :-).

    Wünsche dir einen schönen zweiten Weihnachtstag:-).

    Liebe Grüße,
    Vanessa

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    1. Ja das musst du nachholen. Sie schreibt wirklich total toll.
      LG Chia

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