Google+ Chias Bücherecke: Rezension: Winterflüstern

Rezension: Winterflüstern





Auch wenn Kasie mit Nachnamen Clark heißt und gerne Nerd-Brillen trägt, ist sie von einem Dasein als Supergirl noch meilenweit entfernt. Stattdessen hilft sie Menschen auf eine andere Weise: Sie sammelt Lebensgeschichten und bietet im Gegenzug ihren Rat an. Dabei bräuchte sie eigentlich selbst einen, als sie plötzlich in eine neue Stadt ziehen und bei der Familie ihrer Cousinen Lucy und Taylor wohnen muss. Schon bei ihrer Ankunft dort wird ihr die tragischste Lebensgeschichte ihrer Sammlung erzählt – von Constantin, dem seltsam anziehenden Jungen, der am Bahnhof sitzt und auf einen Zug wartet, den er nicht bezahlen kann. Aber auch guter Rat ist teuer…

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Tanja Voosen wurde 1989 in Köln geboren und lebt heute in der Nähe der Eifel. Während ihres Abiturs begann sie sich zum ersten mal mit dem Schreiben von Geschichten zu befassen und kurze Zeit später auch zu publizieren. Wenn sie nicht gerade damit beschäftigt ist, den Weg nach Hogwarts zu suchen, weil die Realität so schlecht ohne echte Magie auskommt, steckt sie ihre Nase in gute Bücher und treibt sich in der Welt der Blogger herum.

(Quelle: Carlsen.de)


„Winterflüstern“ von Tanja Voosen ist der dritte Teil einer Jugendbuch-Reihe, die man aber auch separat von einander lesen kann.

Geschichten sammeln und den Leuten Rat geben, dass kann Kasie ziemlich gut. Doch steht sie selbst vor einem großen Problem. Sie zieht zu ihren Verwandten, die sie lange nicht gesehen hat, um dort zu wohnen. Am Bahnhof begenet sie dann noch einem Jungen, der ihr ständig über den Weg laufen wird.

Kasie Clark ist keine Superheldin. Sie schreibt Geschichten von anderen Menschen auf und hilft ihnen im Genezug dafür. Wegen familiären Problemen muss Kasie entweder zu ihrer Tante und ihrem Onkel oder in ein Internat. Sie entscheidet sich für ihre Verwandten und hat es nicht immer leicht in ihrem Leben.  Außerdem ist sie ein kleiner Nerd und wirkt sehr normal.

Während Kasie eher normal ist, sind des die anderen Charaktere nicht unbedingt. Eine ihrer Cousinen ist wunderhübsch, beide haben eine tolle Beziehung und scheinen ein wesentlich besseres Leben zu haben als Kasie selbst. Jemma ist der sozusagen der Papagei. Sie ist lustig, verrückt und macht ihr Ding. Natürlich darf der Badboy Constantin Bash nicht fehlen.
Die Charaktere wirken nicht übertrieben, sondern sehr real, selbst Jemma und ihre doch sehr schräge Familie.

Die Geschichte spielt rund um eine Highschool. Es gibt Clubs, nervige Lehrer, Jungs, … eben so der typische Alltag eines Teeangers. Dazu kommt für Kasie das sie ja neu an der Schule ist und sich erst Mal zu recht finden muss. Ständig läuft ihr bash üpber den Weg. Sie kann ihn seit seiner Lüge am Bahnhof nicht leiden.
Es gibt aber nicht nur diese „alltäglichen“ Probleme. Hinzu kommt noch der Grund warum Kasie eigentlich  bei ihren Vernwandeten unerkommen muss.

Als Leser weiß man lange nicht so ganz Bescheid, warum Kasie wirklich weg musste. Tanja Voosen deckt es langsam auf. So ist es von Anfang an interessant und spannend. Denn Kasie wird von der ganzen Situation beeinflusst. Es vermischt sich hier ein Familiendrama mit einer tollen Liebesgeschichte.
Es ist nicht zu kitschig sondern sehr natürlich, spannend und geheimnisvoll. Einfach eine tolle Mischung.

Wie oben schon erwähnt, ist es der dritte Band. Man kann ihn aber unhabhänig von den beiden Vorgängern lesen. Man kommt gut rein und es fehlen auch keine benötigten Informationen. Tanja Voosen kommt auch ohne Rückblenden aus. Es ist eine in sich geschlossene Geschichte.


Das Cover ist winterlich mit blaulichen und weißen Tönen. Ein jungens Pärchen liegt sich in den Armen und von oben  fliegen kleine Buchseiten auf sie herab. Das Cover passt zur Geschichte.



Die beiden vorherigen Teile habe ich nicht gelesen, aber das ist auch überhaupt nicht nötig! Ich bin so richtig gut in die Geschichte reingekommen. Kasie ist mir zwar etwas zu normal, aber Jemma holt alles wieder raus.
Auch ist es Tanja Voosen wieder gelungen ein familiäres Problem mit dem Schulalltag zuverbinden und den Leser zu fesseln ähnlich wie in „Emily lives loudly“. Wobei letzteres etwas dramatischer war und mir einen Tack besser gefallen hat.

Deswegen gibt es 4 ½ von 5 Wölfen!




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