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Rezension: Essenz der Götter II








Eine dunkle Gefahr braut sich am Horizont zusammen. Größer noch als der seit Jahrtausenden tobende Krieg zwischen den Abkömmlingen der Götter und Titanen, in den Loreen seit wenigen Monaten verwickelt ist. Verstoßen aus dem Dorf der Divinus, ist sie als göttliche Nachfahrin plötzlich auf sich allein gestellt und fürchtet nichts mehr, als von ihren Feinden entdeckt zu werden. Bis auf den Verlust ihrer große Liebe Slash, dessen Überleben ungewiss ist. Doch Loreen steht vor einer weit größeren Prüfung, denn die aufziehende Dunkelheit bedroht nicht nur das Leben der Divinus und Titanus, sondern auch das eines jeden Menschen. Und es gibt nur einen Weg, die Welt zu retten…

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Martina Riemer ist in einem kleinen Ort in Niederösterreich aufgewachsen, wohnt aber nun schon seit einigen Jahren in Wien. Zurzeit ist sie als Sachbearbeiterin in einer technischen Abteilung eines Busunternehmens überwiegend mit eher zahlenlastigen Arbeiten beschäftigt. Privat geht sie ihrer Leidenschaft, Bücher zu lesen, sie auf ihrem Blog zu rezensieren und auch eigene Geschichten zu schreiben, die ihr im Kopf herumschwirren und ihr wichtig sind, mit Freude nach – dies empfindet sie als ihre wahre Berufung. Tagträumerin war sie schon immer, und daher ist es naheliegend, ihre Fantasien und Gedanken auch in Form von Geschichten aufzuschreiben, um sie mit anderen zu teilen. Begonnen hat alles mit Bücherrezensionen auf ihrem Literaturblog – erst später wurden eigene Gedankensplitter zu verstrickten Ideen, die sich zu Geschichten formten.
(Quelle: lovelybooks.de)


„Essenz der Götter 2“ von Martina Riemer ist der zweite Teil einer Fantasy-Reihe.
Nach dem Kampf erwacht Loreen und ist in einer Hütte gefangen. Da sie nicht nur zu den Divinus sondern auch zu den Titanus gehört wird sie aus dem Lager der Divinus verstoßen. Man setzt sie aus. Direkt vor der Nase der Titanus. Doch nicht nur die werden ihr gefährlich. Etwas bedroht die ganze Welt.

Loreen glaubt ihre große Liebe verloren zu haben und lernt einen neuen Teil ihrer Familie bzw. ihrer Herkunft kennen.  Dies alleine nimmt sie schon mit. Doch muss sie auch mit ihrer neuen Rolle als Retterin klar kommen. Dabei ist sie nicht immer souverän und taff. Sie zweifelt an sich und zeigt ihre Gefühle da ganz offen.

Die Verbundenheit zwischen den Charakteren ist auch diesmal deutlich zu spüren. Neben Slash, Sky und Pure kommen auch noch andere Charaktere hinzu. Es stecken auch wieder viele Details drinnen, doch ab und an wirken sie etwas dünn.

Auch dieses Mal kommt die griechische Mythologie nicht zu kurz.  Es wird natürlich weiter auf den Kampf zwischen den Titanen und den Göttern aufgebaut, aber es gibt auch neue Elemente. Diese verknüpft Martina Riemer super mit ihren eigenen Ideen. So dass ihre Fantasywelt sehr gut mit den Mythen harmoniert.

Auch in diesem Teil ist der Spannungsbogen gut gelungen. Die Autorin fängt gleich schon spannend an und baut diese immer weiter auf. Es gibt auch ruhigere Phasen. Doch wird es nie uninteressant. Das Ganze gipfelt dann in einer Schlacht um alles oder nichts. Die Liebe und zwischenmenschliche  Beziehungen kommen auch nicht zu kurz.
Es gibt allerdings auch etwas zum Nachdenken. Was tut man alles um seine Liebsten zu schützen? Welche Grenzen überschreitet man dabei? Neben diesen Fragen gibt es aber noch diese: In wie weit folge ich bedingungslos oder mache mir mein eigenes Bild?


Das Cover ist genau das gleiche wie beim ersten Teil, nur dass es jetzt silber-blau ist. Wer Loreens Abstammung kennt, weiß dass es gut passt.

Nach dem Ende von Band 1 wollte ich wissen, wie es weiter geht. Wie Loreen sich entwickelt und wie alles ausgeht. Ich habe mit den Protas mitgefiebert und war auch ab und an seht traurig. ES war einfach wieder top!


Deswegen gibt es  5 von 5 Wölfen!



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