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Rezension: Royal - Ein Leben aus Glas






**Vier junge Männer, doch wer ist der Prinz?**

Viterra, das Königreich unter einer Glaskuppel ist der einzige Ort auf Erden, an dem die Menschen die atomare Katastrophe überlebt haben. Um die Bevölkerung bei Laune zu halten, findet dort alle zwei Jahrzehnte die große Fernsehshow zur Königinnenwahl statt. Aber diesmal ist alles anders. Diesmal will der Prinz ein Mädchen finden, das ihn um seiner selbst liebt. Vor den Augen des gesamten Königreichs soll die siebzehnjährige Tatyana zusammen mit den schönsten Mädchen des Landes um die Gunst vier junger Männer buhlen, von denen keiner weiß, wer der echte Prinz ist. Sie würde alles darum geben, nicht teilnehmen zu müssen. Aber auch sie kann sich dem Glanz eines Königslebens nur schwer entziehen …

Verlagsseite ... 

Valentina Fast wurde 1989 geboren und lebt heute im schönen Münsterland. Beruflich dreht sich bei ihr alles um Zahlen, weshalb sie sich in ihrer Freizeit zum Ausgleich dem Schreiben widmet. Ihre Leidenschaft dafür begann mit den Gruselgeschichten in einer Teenie-Zeitschrift und verrückten Ideen, die erst Ruhe gaben, wenn sie diese aufschrieb. Ihr Debüt »Royal« entwickelte sich aus einer ursprünglichen Kurzgeschichte zu einer sechsbändigen Reihe.
(Quelle: carlsen.de)


 „Royal –Ein Leben aus Glas“ von Valentina Fast ist der erste Teil einer dystopischen Liebesgeschichte.

Die 17-jährige Tatayna lebt bei ihrer Tante. Ihr größter Wunsch ist es endlich zu ihrer Schwester ziehen zu dürfen. Dies darf sie nur wenn sie bei dem Casting für die Prinzessinenwahl ernsthaft teilnimmt. Denn der Prinz sucht eine Frau, die ihn leibt. Darum müssen die Kandidatinnen auch zwischen vier jungen Männern wählen.

Tatayana kurz Tanya lebt seit dem Tod ihrer Eltern bei ihrer Tante und ihrem Onkel. Sie ist dort ein besseres Dienstmädchen und steht unter der Fuchtel ihrer Tante. Sie darf nur ausziehen, wenn sie heiratet. Bis eben ihre Tante von dem Casting erfährt und ihre Schwester die Gelegenheit nutzt, um diese im den Finger zu wickeln. Dabei hat Tanya gar keine Lust an dem Casting teilzunehmen.

Die Charaktere sind gut gestaltet. Es ist für jeden etwas dabei. Die Zicke, der Badboy, die Schüchterne, die beste Freundin, … Klar sind das typische Charaktere, aber sie wirken real und bringen so die Geschichte nah an den Leser.

Die Geschichte spielt im Königreich Viterra. Nach dem 2. Weltenkrieg wurde die Idee zu einem Reich geschaffen, in der Menschen friedlich miteinander Leben und die Umwelt achten. In den 60iger Jahren wurde dann in Russland ein Gebiet gesperrt und Viterra wurde unter einer Glaskuppel errichtet. Sie sollten die einzigen Überlebenden des 3. Weltkriegs sein.

Einige Elemente kennt man schon aus anderen Medien wie eine Glaskuppel, eine Chastingshow, die Suche nach der Liebe, … Doch gerade wie Valentina Faust diese miteinander verbindet ist interessant.
Sie schafft hier eine eigene Welt, über die der Leser mehr erfahren will. Auch die Konstellation im Casting weckt das Interesse. Es sind gleich vier junge Männer und von keinem weiß man wer der Prinz ist. Wer verliebt sich in den „Richtigen“, wer will nur die Krone und wie entscheiden sich die Jungs? Können sie die Mädchen richtig einschätzen?

Es ist spannend und flüssig geschrieben, so dass es angenehm zu lesen ist. Doch so manche Szenen hätten etwas durchdachter sein können. Im Verlauf des Castings gab es einen Unfall, bei dem Tanya sich verletzt hat. Der Arzt hat sie danach einfach gehen lassen, ohne weitere Maßnahmen zu erklären. Die gab es erst als sie ein zweites Mal an selben Tag dort war. Was aber eher zufällig war.



Als ich den Klappentext gelesen hatte, dachte ich „Mhh das ist wie „Selection“, aber es macht mich total neugierig.“ So ist es auch geblieben! Ich habe mich gut und schnell in die Geschichte und Tanya einfinden können und habe einfach mitfiebern müssen. Man ist doch irgendwie in einer kleinen märchenhaften Welt gelandet. Die kleinen Logikfehler waren manchmal etwas störend.

Deswegen gibt es 4 von 5 Wölfen!


 

Kommentare:

  1. Ich fand den ersten Teil auch gut und es würde mich brennend interessieren, welche Logikfehler du meinst! LG Verena

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    1. Ich hab dich mal bei Google + zu meinen Kreisen hinzugefügt. Da können wir uns ja mal austauschen.
      LG

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