Google+ Chias Bücherecke: Rezension: Rockstars bleiben nicht zum Frühstück

Rezension: Rockstars bleiben nicht zum Frühstück



Nur ein Job – denkt sich die britische Musikjournalistin Kristin, als sie die Rockband Empathica interviewen soll. Nur ein Macho – als sie dabei dem Drummer Jack begegnet, ein Mann, dem sie trotz seines unverschämt guten Aussehens nie wieder über den Weg laufen will. Doch als die Band Monate später einen Gitarristen sucht und ihren Bruder aufnimmt, steht sie auf einmal genau dort, wo sie niemals sein wollte. In Jacks Nähe. Und leider ist Jack genau diese Art von Mann, die man einfach nicht vergessen, geschweige denn ignorieren kann…


Quelle: lovelybooks.de
Teresa Sporrer wurde 1994 in der kleinen österreichischen Stadt Braunau am Inn geboren. Da ihr Heimatdorf fast nur aus Feldern und Bäumen besteht, zieht es die Autorin seit ihrem fünfzehnten Lebensjahr regelmäßig auf verschiedene Rockkonzerte und Festivals. Neben ihrer Liebe zur Musik hegt sie noch eine große Leidenschaft für Bücher und kümmert sich regelmäßig um ihren eigenen Bücherblog. Momentan bereitet sich die Autorin auf ihr Lehramtsstudium vor und arbeitet an neuen Geschichten, die sehr wahrscheinlich wieder von Rockstars handeln werden.

 „Rockstars bleiben nicht zum Frühstück“ von Teresa Sporrer ist der sechste Teil der Rockstars-Reihe.

Bei einem Interview trifft Kristin auf die Band Empathica und somit auch auf Jack.  Als sie sich nach dem Interview verläuft und ihm direkt in die Arme läuft, wird er richtig ungemütlich. Zwei Monate später sucht Empathica einen neuen Gitarristen und ihr Bruder bewirbt sich.

Kristin ist auf den ersten Blick eine zweite Violett nur eben mit blauen Haaren. Sie ist zwar auch speziell auf ihre Art, aber auf den zweiten Blick wird deutlich, dass ganz anders ist als Vio. Sie versucht ihren Traum zu leben egal wie es gerade auch aussehen mag. Kaufsüchtig und etwas verpeilt ist sie auch, aber sonst total sympathisch.

Teresa Sporrer zeigt hier nochmal deutlich, dass nicht nur die Liebesgeschichte wichtig ist, sondern auch der Background der Charaktere. Denn dieser prägt die Charaktere unheimlich und wirkt sich auf ihr Handeln aus.

Im letzten Teil rückte Lost in Stereo und ihre Freundinnen schon etwas in den Hintergrund, hier dreht sich alles nur noch um Empathica. Man bekommt zwar den ein oder anderen aus Österreich noch zu lesen, aber eher am Rande.
Trotzdem kann die Autorin wieder mit der Mischung aus tollen Charakteren, Liebe und Rockstars den Leser an das Buch fesseln. Man kennt ja  schon einige Bandmitglieder von Empathica und so lernt man noch mal wen von einer ganz anderen Seite kennen.

Auch wenn man den Rahmen der Geschichte kennt: Mädchen verliebt sich in Rockstar, bleibt es interessant.  Es gibt tolle Wendungen und frische Ideen im Verlauf der Story. Teresa Sporrer schafft es einfach wieder, einen mitten rein zu ziehen.

Das Cover zeigt einen Schlagzeuger und ist in gelb-orange Tönen gehalten. Es passt zu Jack und auch zu den anderen Teilen der Reihe.

 Ja wieder ein Teil der Rockstar-Reihe und ich habe mich gefragt „Ist es ausgelutscht oder nicht?“.  NEIN ist es nicht. Ich war wieder schnell drinnen und habe mitgefiebert und einfach den Schreibstil von Teresa Sporrer genossen. Jetzt bin ich wieder gespannt auf die nächsten beiden Teile!

Es gibt 5 von 5 Wölfen!




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