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Rezension: Just friends




Neuvertraut – Wohligkalt – Blogbesessen…

Schon seit Kindertagen ist Zofia mit Sean befreundet. Dass er eine Freundin hat, kümmert sie nicht – und auf einmal doch. Was tun, wenn man sich nicht in seinen besten Freund verlieben will? Man folgt den Tipps des Blogs »Love Hurtzzz«.

Verlagsseite ... 


Jennifer Wolf lebt mit ihrem Mann und ihrer Tochter in einem kleinen Dorf zwischen Bonn und Köln. Aufgewachsen ist sie bei ihren Großeltern und es war auch ihre Großmutter, die die Liebe zu Büchern in ihr weckte. Aus Platzmangel wurden nämlich alle Bücher in ihrem Kinderzimmer aufbewahrt und so war es unvermeidbar, dass sie irgendwann mal in eins hineinschaute. Als Jugendliche ärgerte sie sich immer häufiger über den Inhalt einiger Bücher, was mit der Zeit zu dem Entschluss führte, einfach eigene Geschichten zu schreiben.

 „Just friends“ von Jennifer Wolf ist eine romantische Kurzgeschichte.

Eigentlich ist Sean Zofias bester Freund. Doch verliebt sie sich in ihn, obwohl sie dies gar nicht möchte. Sie sucht Rat im Internet und wird schnell auf einem Blog fündig. Doch so wirklich kann ihr der erste Tipp nicht helfen.

Zofia ist schon seit neun Jahren mit Sean befreundet, mag keinen Fußball unterstützt Sean aber bei seinen Spielen. Ansonsten ist sie eine aufgeweckte Persönlichkeit, die viel Energie versprüht. Doch muss sie jetzt mit den neuen Gefühlen für Sean kämpfen.

Die Charaktere haben eine schöne Tiefe und Jennifer Wolf schafft es, den Leser glauben zu lassen einen Ausschnitt aus dem wahrem Leben zweier Jugendlicher teilzuhaben. Weit hergeholt ist die Situation sicher nicht, aber man kann sich gut in die Protagonisten einfühlen. Dies schafft eine schöne Nähe zur Geschichte.

Die Geschichte ist aber nicht nur gefühlvoll geschrieben, sondern auch mit Witz. Zum einen sind es die Tipps und Kommentare aus dem Internet, die einen zum Schmunzeln bringen. Zum anderen sind es aber auch Zofia und Sean selbst. Diese Mischung ist der Autorin richtig gut gelungen.

Spannend ist es einfach durch die Fragen, wie geht Zofia mit ihren Gefühlen. Und wie reagiert dann Sean darauf. Man fragt sich, bleibt die Freundschaft erhalte, wird mehr draus oder zerstört Zofia alles? Man fühlt mit, überlegt was man selber an ihrer Stelle tun würde und schüttelt ab und an einfach den Kopf.

Das Cover ist wieder rund, wie alle bittersweets. Die Farben grün und pink dominieren. Die Dynamik und die Farben passen zu den beiden.



Es ist die zweite bittersweets Geschichte, die ich gelesen habe. Ich fand sie gefühlvoll und witzig. Ich konnte ab und an echt lachen, gerade über die Tipps aus dem lieben Internet. Auch konnte ich mit Zofia mitfühlen. Nur wurde ich nicht ganz mit hineingezogen.


Es gibt 4 von 5 wölfen.


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