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Rezension: Wächter der Lüge





 Der alternde Schwertkämpfer Rostigan muss den Wächtern, seinen ehemaligen Gefährten, entgegentreten, um das Land zu heilen. Doch zunächst steht ihm eine gnadenlose Armee unter dem Befehl eines Wahnsinnigen gegenüber, und er muss einen alten Freund, den er einst verriet, dazu bringen, ihm erneut zu vertrauen. Rostigan bleibt nur eine Möglichkeit. Er muss erneut Verrat begehen, seinen heiligsten Eid brechen und Mächte zum Leben erwecken, die er nicht kontrollieren kann.

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Sam Bowring ist ein australischer Stand-Up Comedian. Er lebt in Sydney. Er hat bereits einige Bücher und Theaterstücke geschrieben sowie Drehbücher fürs Fernsehen.
(Quelle: randomhouse.de)




„Wächter der Lüge“ von Sam Bowring ist der letzte Teil seiner Fanatsy-Diologie.

Rostigan und die Welt stehen vor 3 großen Bedrohungen. Die Wunde muss geschlossen werden doch dazu müsse alle Wächter versammelt werden. Mergan gibt sich als Regret aus und sammelt eine gnadenlose Armee. Forger sammelt ebenfalls Männer um die Welt zu erobern.

Rostigan ist weiter bemüht seine Vergangenheit als Wächter Karrak nicht bekannt werden zu lassen und seine Gaben weiter nicht benutzen zu müssen. Doch irgendwer muss Forger aufhalten. Da die beiden einmal gute Freunde waren, muss sich Rostigan überlegen was ihm mehr bedeutet. Vor allem muss er Tarzi belügen, auch wenn er sie liebt.

Forgers verdrehter Verstand wächst mit jeder Gabe die er erhält und er wird noch gemeiner. Mit Menschen umgehen und reden, ist nicht ganz sein Ding. Er foltert lieber und weidet sich am Schmerz seiner Opfer.
Die Charaktere gewinnen weiter an Tiefe und müssen sich neuen Erfahrungen in den Weg stellen. Wobei Forger sich zu leicht besänftigen lässt, auch wenn er Zweifel hat. Er spielt das Spiel mit ohne groß zu knurren.

Die Auswirkungen der Wunde in der Großen Magie werden immer schlimmer. Krieg steht bevor. Die Welt steht  vor einer Katastrophe und genau dies kommt auch rüber. Schade ist nur, dass es nicht mehr ganz so viele unerwartete Momente gibt wie im ersten Teil.  Das Tempo wird dadurch langsamer und etwas an Spannung geht verloren. 

Doch ist der Leser wie gebannt. Schaffen es Rostigan und Yalenna Forger und Mergan aufzuhalten? Wird die wunde geschlossen werden können? 

Das Cover zeigt hier etwas mehr Hoffnung als das vom ersten Teil. Ein Mensch der scheinbar versucht die Wunde zu heilen. Ein Himmelskörper der am Horizont Licht spendend und helle Farben unterstreichen dies.





Nachdem ich den ersten Teil gelesen habe, kam ich auch gut in diesen Teil hinein. Schade fand ich einfach, dass es weniger überraschende Momente gab. Ansonsten ist sich Sam Bowring in seinem Schreibstil treu geblieben.

Deswegen gibt es von mir 4 ½ von 5 Wölfen.




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