Google+ Chias Bücherecke: Rezension: Glasgow Rain

Rezension: Glasgow Rain




Endlich bricht für Vic das letzte Highschool Jahr an und sie kann es kaum erwarten, die lästige Schuluniform einzumotten. Doch es beginnt anders als gedacht: Sie trifft immer wieder auf Rafael, einen mysteriösen Schüler, der plötzlich überall auftaucht. Trotzdem schafft er es, sich nicht nur in ihr Leben zu schleichen, sondern auch in ihr Herz.
Wäre da nicht ein großes Problem: Seit sie ihn besser kennengelernt hat, bekommt sie das beklemmende Gefühl nicht los, ständig beobachtet zu werden. Zusätzlich jagen ihr die Frauenmorde, die in den letzten Wochen Glasgow überschatten, eine große Angst ein, bis sich Vic nicht mehr sicher ist, ob sie verrückt wird oder ob tatsächlich etwas vor sich geht. Bald verliert sich Vic in dem Gefühl der Verfolgung und der Liebe zu Rafael. Aber ist er wirklich der, für den sie ihn hält? Sie weiß nicht mehr, wem sie trauen kann oder wer ein falsches Spiel mit ihr treibt.

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 Martina Riemer ist in einem kleinen Ort in Niederösterreich aufgewachsen, wohnt aber nun schon seit einigen Jahren in Wien. Zurzeit ist sie als Sachbearbeiterin in einer technischen Abteilung eines Busunternehmens überwiegend mit eher zahlenlastigen Arbeiten beschäftigt. Privat geht sie ihrer Leidenschaft, Bücher zu lesen, sie auf ihrem Blog zu rezensieren und auch eigene Geschichten zu schreiben, die ihr im Kopf herumschwirren und ihr wichtig sind, mit Freude nach – dies empfindet sie als ihre wahre Berufung. Tagträumerin war sie schon immer, und daher ist es naheliegend, ihre Fantasien und Gedanken auch in Form von Geschichten aufzuschreiben, um sie mit anderen zu teilen. Begonnen hat alles mit Bücherrezensionen auf ihrem Literaturblog – erst später wurden eigene Gedankensplitter zu verstrickten Ideen, die sich zu Geschichten formten.
(Quelle: lovelybooks.de)



Vic hat es nicht leicht mit ihrem Vater. Sie muss sich nach dem richten, was er möchte und so muss sie alle Hebel in Bewegung setzten, damit sie auf die Party gehen darf. Denn geht sie nicht dort hin, wird sie das letzte Jahr an der Highschool eine Außenseiterin sein. Doch ab dieser Party hat sie das Gefühl ständig verfolgt zu werden? Ist das der Sohn ihrer Haushaltshilfe?

Vic bzw. Victoria muss seid dem Unfall ihrer Mutter mit ihrem Vater alleine klar kommen. Sie haben zwar eine Menge Geld, eine Haushälterin, aber dies alles kann die Mutter nicht ersetzten. Ihre Tante sieht sie recht selten. Ihr Vater ist ein richtiger Kontrollfreak und macht Vic das Leben um einiges schwerer.

Neben Ihrem Vater und ihrer Tante sind auch, die anderen Charaktere gut beschrieben und könnten so wirklich existieren. So bekommt man als Leser ein gutes Gefühl für die ganzen Charaktere. Auch wenn sie selbst vielleicht nicht  so nett rüber kommen.

Neben dem Verlieben gibt es auch Thriller-Elemente in dem Buch. Vic fühlt sich verfolgt und es wird über seltsame Morde berichtet. Schade ist, dass Vics Verfolgungsangst nicht gut rüber kommt. Man hält sie eher für etwas paranoid. Für den Leser ist es nicht wirklich eine Gefahr. Doch später sind die Thriller-Elemente gut platziert und Sorgen für Spannung und Nervenkitzel.

Der Anfang ist gut gelungen Vic muss sich mit den typischen Problemen einer Jugendlichen durchschlagen, auch wenn ihr Vater vielleicht nicht normal ist. Nur fügen sich die Thriller-Elemente nicht so gut in die Liebesgeschichte ein. Es fehlt dadurch leicht der rote Faden und die Spannung. Dies wird aber mit der Zeit immer besser und gipfelt dann im Ende.

Das Cover zeigt den typischen englischen Regen und ein Pärchen. Die Farbgestaltung ist gelungen und alles zusammen wirkt sehr ansprechend.




Es war ein Cover-Kauf ganz klar. Der Prolog hat mir richtig gut gefallen, doch dann war es mir etwas zu flach von der Spannung her. Ich habe mich gefragt ob Vic paranoid ist oder ob da wirklich mehr hinter steckt. Doch mit der Zeit war klar es hat Sinn und ab da wurde es auch richtig spannend und am Ende konnte ich das buch nicht ehr aus der Hand legen. 

Deswegen gibt es  4 von 5 Wölfen!






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