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Rezension: Die Bruderschaft

Drei verurteilte Richter brüten im Gefängnis über einem genialen Coup. Wenn alles klappt, haben sie für die Zeit nach dem Knast ausgesorgt. Sie sind gerissen und haben die richtigen Kontakte, aber ist ihre Strategie wirklich wasserdicht? Ein raffiniertes Szenario entlang der Säulen der Macht.

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John Grisham hat 25 Romane, ein Sachbuch, einen Erzählband und vier Jugendbücher veröffentlicht. Seine Bücher wurden in 38 Sprachen übersetzt. Er lebt in Virginia und Mississippi.
(Quelle: randomhouse.de)




„Die Bruderschaft“ von John Grisham ist ein Justiz-Thriller.
Die Bruderschaft das sind drei verurteilter Richter in einem Bundesgefängnisses. Sie führen kleine Verhandlungen innerhalb der Vollzugsanstalt und helfen Inhaftierten bei einer Berufung ihres Verfahrens. Aaron Lake ist ein Abgeordneter, der mit Hilfe der CIA Präsident werden möchte. Aaron Lake ist auch einer der Briefe von der Bruderschaft erhält. Doch diese haben es in sich.

Die drei Richter, Beech, Spicer und Yarber könnten kaum unterschiedlicher sein. Sie hatten unterschiedliche Dienstgrade, Spezialgebiete und generell unterschiedliche Eigenschaften. Doch alle sind verurteilt und möchten nach dem Ende ihrer Strafe genug Geld haben. Somit erpressen sie reiche ältere Männer mit der Neigung zu anderen Männern. Dabei hilft ihnen ihr Anwalt.

Aaron Lake hat keine Frau oder Kinder, ist Abgeordneter und der Wunschkandidat der CIA für den Posten des Präsidenten der USA. Mit viel Geld, dem passenden Weltgeschehen und den Plänen der CIA wird Aaron Lake der Favorit bei den  Wahlen. Doch keiner hat damit gerechnet, dass Aaron schwul sein könnte.

Die Handlung an sich ist sehr plausibel und nachvollziehbar. Der Komplott der Bruderschafft auch die Wahlmanipulation der CIA könnten so wirklich stattgefunden haben. Die Richter werden dem Leser durch ihre Art schnell sympathisch und man fiebert mit ihnen mit, auch wenn die Aktion kriminell ist. Fliegen sie auf oder machen sie die große Kohle? Wird ihr Anwalt übermütig? … Das sind Fragen die sich der Leser immer stellt.

Doch wird die Spannung durch die vielen „Gerichtsverhandlungen“ im Gefängnis und dem ganzen Wahlkampf des Öfteren gedämpft. Es zwar wichtig welche Stellung die Richter im Gefängnis haben, um zu verstehen warum sie es so leicht haben, aber das ist schon recht schnell beim Leser angekommen. Es ist auch wichtig wieviel Geld Aaron Lake hat und wie hoch seine Position am Ende ist, doch ist man schnell vom Wahlkampf gelangweilt.




Mir hat eindeutig der Thrill gefehlt. Die Geschichte ist an sich gut, nur hat sie mich einfach nicht so gepackt. Deswegen habe ich auch relativ lange an dem Buch gehangen.
Deswegen gibt es nur 3 von 5 Wölfen.




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