Google+ Chias Bücherecke: Rezension: Ich bin ... das Ende

Rezension: Ich bin ... das Ende


In der todbringenden Wüste ausgesetzt, sieht sich Silena einer neuen Situation ausgeliefert. Doch ihre Freiheit währt nicht lange, da sie von einem Headhunter aufgegriffen wird. Zu diesem Zeitpunkt konnte er noch nicht ahnen, dass er durch sein folgenschweres Handeln ihrer beider Schicksale für immer miteinander verbinden würde. Irgendwann bleibt den beiden keine Möglichkeit mehr, als die gemeinsame Flucht, denn weder bei ihrem noch bei seinem Volk sind sie willkommen. Was sie nicht wissen: In Silena schlummert eine Zeitbombe, und das Ticken wird bedrohlich lauter. Wie wird sie diese Welt hinterlassen, wenn die Zeit abgelaufen ist? Für Vampirfans, die die klassischen Stories nicht mehr sehen können, und für all jene, die gerne in neue, fiktionale Welten eintauchen, von denen sie so noch nie gehört haben.

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Celeste Ealain, in Wien geboren und aufgewachsen, studierte Internationale Betriebswirtschaft und ist durch ihre kreative Ader geprägt. Modedesign und Innenraumausstattung zählen zu den Berufsfeldern der international ausgezeichneten Künstlerin. Nun wagt sie auch den Schritt in die Autorenwelt, bei der sie sich in den Genres Science Fiction und Fantasy zu Hause fühlt. Lassen Sie sich von ihr in ein fernes Universum entführen.
 (Quelle: AAVAA-Verlag.com)




„Ich bin … das Ende“ von Celeste Ealain ist mal ein ganz anderer Vampirroman.
Silena findet sich plötzlich mitten in der Wüste wieder und weiß  nicht wie sie dahin gekommen ist. Doch bevor sie groß überlegen kann, wird sie schon von einem Vampir gejagt. Dieser Vampir, Edrian, beißt sie und bringt sie danach in eine Blutfarm und kassiert sein Geld dafür. Doch nach dem Biss fängt er an sich zu verändern.
Silena ist ein Mensch und wurde von ihrem Stamm verstoßen.  Sie hat dort generell nicht viel Liebe und Zuneigung erfahren, denn für die anderen war sie einfach anders. Dies wird im Laufe der Story immer deutlicher beleuchtet.
Edrian ist ein Headhunter und jagt Menschen. Er sammelt sie ein und kassiert Kopfgeld in den Blutfarmen für sie. Er ist selbstsicher, hat seine Vampirkräfte immer unter Kontrolle und kann Menschen eigentlich nicht ausstehen. Daher ist es interessant zu lesen, wie Silena ihn verändert.
In der Welt leben die Menschen sehr zurückgezogen und meist unterirdisch, denn sie müssen sich vor den Vampir verstecken. Ein anderer Teil der Menschen lebt in Blutfarmen. Dort werden sie ähnlich wie Tiere gehalten und versorgen die Vampire mit Blut. Die einen werden besser behandelt als die anderen, je nach dem wie die Qualität ihres Blutes ist. 
Die Story wird dadurch interessant, dass Silenas Blut eine besondere Wirkung auf die Vampire hat. Erst verändert sich Edrain, aber auch andere Vampire haben davon getrunken.  Sie scheinen menschlicher zu werden und werden von anderem Blut nicht mehr satt. Beide werden als Versuchskaninchen gehalten um heraus zu finden was so besonders an Silena ist. Die Autorin weiß die Spannung zu halten und immer wieder anzufachen. Dazu gibt es immer wieder ein Hauch Erotik, der eine gewisse Würze verleiht.
Manche der Ideen sind vielleicht nicht neu, aber sie werden anders zusammengesetzt, so dass dabei ein nicht-typischer Vampir-Roman entstanden ist.




Zum Anfang hin habe ich mir echt viel versprochen von dem Buch. Es war spannend, aber irgendwie noch nicht so anders. Dies änderte sich im Laufe und es wurde mir sogar zu anders! Dennoch hat das Buch zum Ende hin die Kurve bekommen und mich mit einem guten Gefühl zurück gelassen. Die Protagonisten mag ich und auch sonst war es recht gut.
Deswegen gibt es 4 von 5 Wölfen.


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