Google+ Chias Bücherecke: Rezension: Mana Loa ~ Familienbande

Rezension: Mana Loa ~ Familienbande


 Nina Lorenz ist durch eine Gewalttat geprägt. Mehr noch ist sie aber mit einer Gabe gesegnet: Durch die Berührung eines Fremden werden ihr in Visionen Aufgaben auferlegt, um dessen Leben zu ändern, zu schützen oder zu retten. Tom McAllister jedoch verwirrt nicht nur ihren Geist, sondern auch ihr Herz. Um das Rätsel um seine Familie zu lösen, muss sie ihm nach Hawaii folgen. An seiner Seite betritt sie eine Welt voller Liebe, Macht und Geld und schon bald erkennt sie, dass sie das Schicksal der gesamten Familie McAllister in die richtigen Bahnen zu lenken hat. Wird es Nina gelingen das Schicksal von Tom und seiner Ohana zu berichtigen? Welche Zukunft halten die Familiengötter der Noelanis für sie bereit? Und was hat es mit dem Mana Loa auf sich, von dem Ben McAllister ihr erzählt hat?

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Astrid Rose erblickte im Jahre 1974 im Oldenburger-Münsterland das Licht der Welt. Zusammen mit ihrem Ehemann, ihren zwei Buben und einer Tochter lebt sie immer noch in dieser schönen Gegend. Schon als Teenager bemerkte sie, dass manche Träume sie bis in den Tag hinein verfolgten. Sie nutzte diese Fähigkeit, indem sie ihre Träume zum Einschlafen wieder in ihren Gedanken zurückholte und weiter ausbaute. Ihren letzten großen Traum ließ sie bereits anderthalb Jahre Revue passieren und inzwischen hatte sich eine vollständige Geschichte daraus entwickelt, die sie immer wieder von Neuem in ihrem 'Kopfkino' sah. Am 07. August 2009 beschloss sie aus 'Jux und Tollerei' ihren damaligen Dauertraum ein Gesicht zu geben und tippte die ersten Zeilen ihres Romans 'Mana-loa ~ Familienbande' in den PC. Sie machte fortan die Nacht zum Tag und schrieb in jeder freien Minute an ihrem Traum weiter.. Da der Roman zum Teil auf Oahu, einer der fünf größten Hawai’ianischen Inseln spielte, recherchierte sie nächtelang im Internet nach hawaiianischen Wörtern und Redewendungen, Ortschaften und Traditionen. Am 21. Dezember 2009 fand der letzte Absatz des Romans seinen Weg ins Manuskript. Und am 01. Januar 2010 stellte die Autorin „Mana-loa ~ Familienbande“ zum Probelesen im Internet ein und erhielt bisher durchweg nur gute Kritiken für ihr Erstlingswerk.

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„Mana Loa ~ Familienbande“ von Astrid Rose erzählt von einer bezaubernden Gabe.
Nina ist am shoppen und sucht die passende Garderobe für die Hochzeit ihres Bruders. Sie hat die ganze Zeit das Gefühl beobachtet zu werden.  Bei der Anprobe eines Kleides passiert es dann. Sie fällt ihn Ohnmacht und eine Vision. Sie muss eine Familienangelegenheit klären bevor es zu spät ist. Tom MacAllister war der Auslöser und es bahnt sich langsam etwas zwischen den beiden an.

Nina Lorenz ist eine sehr vielschichtige Protagonistin. Zum einen hat sie selber viel durchgemacht in ihrem Leben. Dies kommt nach und nach ans Tageslicht. Es hat sie stark geprägt. Zum anderen ist es ihre Gabe und die familiären Wurzeln, die sie ausmachen. Es ist einfach spannend mehr über sie zu erfahren.
Auch Tom MacAllister ist auch vielschichtig, wenn auch anders. Er ist zwar offen und voller Lebensenergie, doch birgt er und auch seine Familie viele Geheimnisse, die ihn prägen. Seine Familie ist reich und sehr einflussreich in auf Hawaii, doch lässt er dies nicht unbedingt immer raushängen.
Das Buch ist spannend und farbenfroh. Astrid Rose beschreibt nicht nur ihre Charaktere außerordentlich gut, sondern auch die Umstände und Umgebungen. So kann man beim Lesen Urlaubsfeeling bekommen, wenn Nina und Tom auf Hawaii sind. Neben der Sprache der Ureinwohner, wird auch die Kultur etwas näher gebracht.
Ninas Gabe und die damit verbundene Familienangelegenheit hält den Leser auf Trapp. Die Familie MacAllister hat sprichwörtlich einige Leichen im Keller. Aber Ninas eigene Entwicklung ist spannend und verleitet den Leser zum Weiterlesen. 





Das Buch ist unheimlich gut. Ninas Gabe hat mich sofort fasziniert. Auch die weitere Handlung hat mich gefesselt, so dass ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte. Immer wenn ich dachte so jetzt hast du alles Wissenswerte über die MacAllisters gelesen, kam noch etwas oben drauf. Auch die Wendungen sind realistisch und verleihen eine ungeheure Spannung.
Deswegen kann ich nur 5 von 5 Wölfen verteilen.




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