Google+ Chias Bücherecke: Rezension - Der Erbe der Zeit

Rezension - Der Erbe der Zeit


Seit jeher zieht die Welt der Elfen, Seraphen und Drachen, im Schatten der Sonne, ihre endlosen Bahnen. Doch niemand erinnert sich noch an die alten Legenden. Selbst die Vereinigungskriege beginnen immer mehr zu verblassen.
Lediglich von Ranken bewachsene Wolkenkratzerruinen sind stille Zeugen einer Ära, in der Neu Terra noch den wohlklingenden Namen "Erde" trug.

Als einziger Überlebender einer blutigen Schlacht muss ein namenloser Soldat seine hinter Nebelschleiern verborgene Vergangenheit bewältigen und seine Zukunft neu gestalten.
Einzig die Empfindungen für eine Elfe und eine rätselhafte Stimme bieten ihm einen Halt in dieser grausamen Welt.
Weit mehr als der Zufall führte sie zusammen. Doch wird die Elfe ihm vertrauen können, wenn die Wahrheit über seine Vergangenheit ans Licht kommt und sich ihr der Abgrund seiner Seele offenbart?

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Foto: Matthias Weidemann 


„Der Erbe der Zeit – Der letzte Krieg – Die letzte Liebe“ von Christoph Schneider ist die Print Ausgabe seiner Audibooks.
Ein Soldat erwacht und kann sich an nichts erinnern. Er hat ein zerbrochenes Schwert bei sich und eine zerrissene Uniform an seinem Körper. Das einzige was er weist, ist das er vor den Nirwase fliehen sollte. Verfolgt wird er von einer Elfe, die eigentlich ihre beste Freundin Milly, eine Seraphim, sucht. In einem Dorf stellt sich raus, das der Soldat ein General ist und Milly gefoltert hat.

Neben der Welt Neu-Terra, auf  der die Menschen wohnen, gibt es die Welt Magela. Dort leben Elfen, Zwerge, Ocrs , Seraphim etc. Beide Welten sind durch ein Tor mit einander verbunden und es herrscht Krieg. Christoph Schneider hat nicht nur einfach eine Spiegelwelt der Erde geschaffen und dort mytische Wesen Leben lassen, er hat dem Ganzen eine Gewisse Tiefe verliehen durch viele eigene Ideen wie der Sternenscheibe, den Nirwase und den verschieden Eigenschaften der einzelnen Rassen.
Auch die Charaktere sind ihm gut gelungen. Der Soldat ist nach seinem Gedächtnisverlust ein ganz anderer Mensch. Diese Wandlung merkt man an vielen Stellen im Buch. Auch seine Zuneigung zu Liz spürt man richtig.
Liz ist dickköpfig stur und jung. Doch lässt sie sich nicht davon abbringen ihre Freundin zu suchen, auch wenn es ihr verboten ist. In sie kann man sich richtig gut hineinversetzten.
Zwar gibt es einige Wechsel in der Erzählperspektive, aber es sind noch nicht zu viele und man kann sich auch in die anderen Charaktere ein denken.
Die Spannung wird aufgebaut durch den Soldaten, der sein „Ich“ sucht, der Suche nach Milly, dem Gleichgewicht und was sonst noch alles mit dem Krieg zu tun hat. Im Laufe der Zeit bekommt man immer mehr Puzzelteile dazu, aber es werden auch immer neue Fragen aufgedeckt.




Erst mal möchte mich bei Blogg dein Buch bedanken für das Rezensionsexemplar. Es war auf jeden Fall anders. Ich hab noch nie ein Buch mit Engel und anderen Fantasywesen gelesen, aber es ist durchaus gut gelungen.
Ich verteile 4 von 5 Wölfen.



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